Passend zur Claude-Tag-Beta rückt der Kurs „Building with the Claude API” auf der Anthropic Academy in den Vordergrund. Er ist kostenfrei über die Plattform Skilljar zugänglich und schließt mit einem verifizierten Zertifikat ab.
Auf einen Blick
- Anbieter: Anthropic Academy
- Format: Selbstlernkurs
- Niveau: Einsteiger
- Abschluss: verifiziertes Zertifikat
Vier Module von der API bis zur Architektur
Die Anmeldung genügt mit E-Mail – weder ein Claude-Abo noch ein API-Schlüssel sind zwingend nötig. Modul 1 vermittelt den Messages-Endpoint, System-Prompts und Stop-Sequenzen. Modul 2 zeigt, wie Prompt Caching die Token-Kosten in wiederkehrenden Workloads deutlich senkt. Im Kern steht Modul 3: Tool Use. Wer es abschließt, hat eine eigene Tool-Schleife geschrieben – genau die Mechanik hinter Claude Tag. Modul 4 hebt auf die Architektur-Ebene: Muster für RAG, Streaming, mehrstufiges Reasoning und die Abwägung zwischen Latenz und Genauigkeit.
Was nach dem Kurs konkret machbar ist
- eine eigene Tool-Schleife in Python oder Node
- eine Prompt-Caching-Pipeline für RAG
- eine Architektur-Skizze für einen Inhouse-Anwendungsfall
- ein Zertifikat als Kompetenznachweis
Der Zugang läuft über anthropic.skilljar.com: Kurs auswählen, mit E-Mail registrieren, loslegen. Lizenzkosten fallen keine an.
Was das für den Mittelstand am Niederrhein bedeutet
Für Unternehmen, die Claude Tag oder ähnliche Workflow-Bots testen wollen, ist der Kurs ein guter Vorlauf – auch ohne eigenes Entwicklerteam. Schon eine Person, die die Grundlagen versteht, kann besser einschätzen, welche Prozesse sich für eine Automatisierung eignen und welche nicht. Genau diese Einschätzung ist erfahrungsgemäß der Punkt, an dem KI-Projekte im Mittelstand entweder Fahrt aufnehmen oder liegen bleiben.
Quellen
- anthropic.skilljar.com
Zusammenfassung und Einordnung durch die KI-Flow-Redaktion auf Basis der genannten Quellen.